3D-Röntgen

Mit der sogenannten Dentalen VolumenTomographie (DVT) wird dreidimensionales Röntgen möglich. Als eine der ersten Praxen im  Ruhrgebiet verfügen wir seit 2009 über ein Röntgengerät der neuesten Generation. Der ’’ VolumenTomograph ’’ ist eine intelligente Weiterentwicklung der herkömmlichen Computertomographie und ermöglicht unerreichte Einblicke in die Kieferknochen eines Menschen.

Das Gerät basiert auf den Prinzipien der Kegelstrahlgeometrie der sogenannten „Cone-Beam-Technologie“. Dabei zählen die geringe Patientendosis moderner DVT-Systeme (effektive Dosis je nach System zwischen 15microSv und 100microSv), die geometrietreue Abbildung anatomischer Details und die direkte Einsetzbarkeit in der Praxis zweifellos zu den großen Vorteilen dieser innovativen Technologie.

Wie revolutionär die neue Technik ist, zeigt der Vergleich zu einer herkömmlichen Computertomographie. Während die DVT nach einer Umlaufzeit von 24 Sekunden einen 3d-Datensatz erstellt, dauert üblicherweise eine herkömmliche Computertomographie bis 15-30 Minuten und setzt den Patienten einer um etwa 80% höheren Strahlenbelastung aus. Und noch ein Vorteil führt dazu, dass auch die Universitätsklinik Köln sowie das Zentrum für Zahnmedizin an der Berliner Charité auf die neue 3-D Technik setzen: die neue Methode macht auch jene zwanzig Prozent der pathologischen Befunde im Zahn-, Mund- und Kieferbereich sichtbar, die mit herkömmlichen Verfahren nicht zu erkennen sind. Link zur Seite des Herstellers

Perfekte Planung für maximal schonende Eingriffe

Ein Haupteinsatzgebiet des Gerätes ist die Planung und das sichere und millimetergenaue Einsetzen von Implantaten. Die durch exakte Diagnose gewonnenen Erkenntnisse über das Operationsfeld ermöglichen die Auswahl des bestmöglichen Implantats, das dann auch mit Hilfe einer Schablone perfekt eingesetzt werden kann. Große Schnitte können so weitestgehend vermieden werden, der Eingriff ist für den Patienten viel weniger belastend.

Unklare Beschwerden durch 3-D Röntgen entlarven

Spitzenergebnisse liefert die 3-D Röntgentechnik auch auf dem Gebiet der Endodontie, also bei allem, was mit Zahnwurzelkanal, Zahnwurzelspitze und Zahnnerv zusammenhängt. Hier hat die klassische 2-D Darstellung erhebliche Schwächen, denn oft bleibt die Ursache für andauernde Beschwerden darin verborgen. Das dreidimensionale Röntgenbild dagegen zeigt die Zahnwurzel von allen Seiten und offenbart versteckte Veränderungen. So können notwendige Therapien oder Maßnahmen in der Behandlung eingeleitet werden.

Vorteil auch für andere Praxen

Vom Einzug der neuen Technik können nicht nur unsere Patienten profitieren. Auch andere überweisende Ärzte und Zahnärzte haben die Möglichkeit, die erstellten dreidimensionalen Röntgenbilder als DICOM-Datensatz zu erhalten.

Obwohl die Dentale Volumentomographie seit ihrer Einführung in Europa bislang in erster Linie für Fragestellungen aus der Mund-,Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Implantologie angewendet wurde, gilt die Dentale Volumentomographie in den USA bereits seit 2003 als Goldstandard in der kraniofazialen Bildgebung und hat dort auch auf dem Gebiet der Kieferorthopädie bereits weite Verbreitung gefunden. Auch bei Fragestellungen anderer zahnmedizinischer Disziplinen wie der Endodontie oder Parodontologie bietet die Dentale Volumentomographie viele Vorteile. Ähnliches gilt für die Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde.